Das Buch "Ugly" von Scott Westerfield spielt in der nahen Zukunft, und es geht um etwas, was heute auf der einen Seite noch fast unvorstellbar ist und auf der anderen Seite gar nicht so weit hergeholt...
Es geht um Tally, die ihren 16. Geburtstag kaum erwarten kann, denn mit 16 wird jeder "Ugly" komplett umoperiert, und so zu einem "Pretty" gemacht. Die Kinder haben kein großes Selbstwertgefühl, und können es kaum erwarten, bis sie endlich operiert werden, um endlich schön zu sein. Tally zweifelt nicht an diesem System, warum sollte sie auch? Mit 16 wird schließlich jeder perfekt, und dann brauch man sich um nichts mehr zu sorgen...
Angeblich dient dies dazu, Rassismus und Ausgrenzungen zu verhindern.
Doch bei Tally läuft irgendetwas falsch - als sie endlich ins Krankenhaus gebracht wird, um operiert zu werden, finden die sehnlichst erwünschte OP nicht statt.
Stattdessen soll sie ein Rebellenlager aufspüren, zu dem zuvor ihre Freundin abgehauen ist - erst dann soll die ihre Operation bekommen.
Doch auf der Reise passiert etwas unerwartetes, und Tally weiß nicht mehr, wer sie ist, und wem sie wirklich trauen kann...
Fazit:
Mich hat das Buch von Anfang an fasziniert, denn ich fand es erschreckend, dass Scott Westerfields Idee einer solchen Zukunft, in der Schönheits-OPs nicht nur ganz alltäglich sondern sogar unumgänglich sind, gar nicht mehr so weit entfernt scheint.
Zwar ist es manchmal ein wenig langwieriger zu lesen, und an manchen Stellen muss man sich wirklich zwingen durchzuhalten, aber es lohnt sich.
Und das Buch hat einen erschreckenden Nebeneffeckt: Mit einem Mal denkt man viel mehr darüber nach, ob es wirklich wichtig ist, wie man aussieht. Auch seine Umwelt nimmt man mit ganz anderen Augen war.
Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man sich manchmal etwas durchkämpfen muss!
Es handelt sich um eine Trilogie, hier könnt ihr die Cover sehen, auf denen je eine "Ugly", eine "Pretty" bzw. eine "Special" abgebildet sind.

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