Dienstag, 25. Februar 2014

Das verbotene Eden



Wisst ihr, wann ein Buch richtig gut war?
Wenn es schon ewig her ist, dass ihr es gelesen habt, und es trotzdem nicht vergessen könnt.
So ging es mir bei "Das verbotene Eden - David und Juna" von Thomas Thiemeyer.

Das Buch spielt in der Zukunft, und Männer und Frauen leben getrennt von einander, da sie sich aufgrund eines Virus hassen.
Die Menschheit ist fast ausgestorben, und so etwas wie "Liebe" oder "Beziehungen" gibt es nicht mehr zwischen Männern und Frauen.
Während die Männer sich in zerfallenden Städten eingenistet haben, leben die Frauen auf dem Land.
Doch dann passiert das unfassbare; Die junge Kriegerin Juna trifft auf den Mönch David - und langsam verlieben sie sich ineinander. Eine verbotene Liebe, denn wie sich heraus stellt, sorgt das Virus bei manchen dafür, dass sie das andere Geschlecht abgrundtief hassen, während bei anderen nichts passiert.
Gemeinsam versuchen sie aus dieser Welt zu fliehen, in der sie nicht zusammen sein dürfen - und stehen vielen mächtigen Feinden gegenüber.

Die Geschichte hat mich von Anfang an fasziniert, und Thomas Thiemeyer hat eine unfassbar authentische Welt erschaffen. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, und die im Buch immer wieder erscheinenden Bruchstücke von Briefen, die noch aus der Zeit kurz vor dem Virus stammen, lassen alles nur noch realer und bedrohlicher wirken.
Leider habe ich den zweiten und dritten Teil noch nicht gelesen, aber das werde ich ziemlich bald nachholen ;)


Ich muss zugeben - die Cover sind nicht so ganz mein Geschmack, und wirken auf den ersten Blick auch nicht gerade unbedingt einladend. Aber sie mindern die Geschichte keineswegs, und es zählen doch schließlich die inneren Werte, oder etwa nicht? :D

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