Donnerstag, 19. Juli 2012

Veni, vidi, vici.

Oder doch Medici?



Es ist schon ein bisschen her, seit ich "Das Medici-Siegel" von Theresa Breslin gelesen hab. Deshalb klau ich die Inhaltsangabe mal von Amazon :


 Gefährliche Intrigen und heimtückischer Verrat in der geheimnisvollen Welt Leonardo da Vincis!

Italien 1502: Fernab vom großen politischen Geschehen entgeht der junge Matteo mit einem Sprung in den Fluss knapp einem Mordanschlag. Kräftige Hände ziehen ihn an Land. Sie gehören keinem Geringeren als Leonardo da Vinci. Der Meister reist in Diensten des finsteren Fürsten Cesare Borgia durchs Land und Matteo darf ihn begleiten. Plötzlich verkehrt er, der Straßenjunge, in wohlhabenden Familien und Klöstern. Und Leonardo führt ihn ein in die Geheimnisse der Künste und der Wissenschaften. Doch Verbrechen und Tod verfolgen die beiden Reisenden und treffen gerade die, die Matteo liebt. Aber nicht dem Meister folgen sie. Matteo, der Junge, dessen Herkunft im Dunkeln liegt, ist ihr Ziel: Er trägt etwas bei sich, so gefährlich, dass die Borgias wie die Medicis bereit sind, jeden Mord zu begehen, um es in ihre Hände zu bringen …

• »Sakrileg« für Jugendliche
• Ein gewaltiges, fesselndes Zeitporträt der italienischen Renaissance
• Faszinierende Einblicke in da Vincis Leben und Schaffen


So. Da habt ihr´s.  Das Buch ist super. Zwar ist es an einigen Stellungen schwer geschrieben und nicht so ganz flüssig zu lesen, wie andere Jugendbücher. Aber dadurch, dass die Autorin sich mit der Zeit, in der das Buch spielt, auskennt, kann man sich richtig hineinversetzen. Es gibt  die richtige Würze in einen "Krimi der Renaissance". 



Wer mal etwas anderes ausprobieren möchte, für den ist dieses Buch geschaffen!  ;)

Neeeeeeeeues von der Bücherecke!!

Oder wie ich sie nenne "Bücherlesen-und-es-bloggen-Ecke"


Sooo. Nachdem es jetzt länger nix gab: Tadaaa!! Ein neues Buch!! Endlisch. Ich habs grad erst gelesen und hab mir am Anfang echt Sorgen gemacht dass es doch nicht so gut sein könnte. Aber ganz Superman-/Batman-/welcher Comicheld auch immer-like hat es nur seine wahre Identität versteckt! Ganz schön raffiniert. Erst denkt man nämlich, das es gar nicht so gut ist. Und auch die Inhaltsangabe bringt nicht so jedermann dazu es zu lesen. Aaaaber es lohnt sich. Denn nach und nach wird es immer spannender und es kommen immer mehr fragen auf, die sich erst am Ende lösen lassen. Na gut, manchmal ist es auch ein wenig voraussehbar, aber das ist leider bei vielen Büchern der Fall, und es tut der Spannung in diesem Fall keinen Abbruch.  Wovon ich rede? 
"Frostkuss" von Jennifer Estep. Es geht um Gwen Frost, die eine magische Gypsy-Gabe besitzt: Wenn sie Dinge berührt, erfährt sie alles über den jeweiligen Gegenstand, oder auch diejenige Person. Sogar alle Gefühle die damit zutun haben. Nachdem  ihre Mutter , die wie ihre Großmutter, und alle anderen Frauen in ihrer Familie, auch eine Gypsy-Gabe hatte, gestorben ist, muss Gwen auf die Mythos Academy wechseln. Ein Ort an dem etliche Kriegerkinder wie Spartaner, Wikinger, Römer, Amazonen, Walküren und und und unterrichtet werden. Alle haben dazu noch magische Kräfte und sind 
-haha- Krieger. Doch Gwen ist keine Kriegerin, nur eine einfache Gypsy, denkt sie. Doch dann geschieht ein Mord, und sie ist die einzige, die ihn lösen könnte... 



Ich muss zugeben, es hört sich sehr Fantasymäßig an. Aber man kann es auch lesen, wenn man kein großer Fan davon ist. Denn für die Romantiker unter den Lesern, gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die der ganzen Sache noch die Würze gibt. Man will erfahren wie es mit Gwen und dem geheimnissvollem Lover ( höhö Namen sind Schall und Rauch ) weitergeht. Doch das Ende zwischen ihnen bleibt offen, es wird wahrscheinlich erst im zweiten Teil "Frostfluch" der im  August erscheint gelüftet. Leider steht noch nirgendwo fest, wie viele Bücher letztendlich noch folgen werden.

Ein fesselnder Roman mit viel Witz, einer charakteristischen Protagonistin, und einer einmalig erschaffenen Spannung und Handlung.


Soooo. Und falls man sich doch nicht sicher ist, ob man das Buch wirklich lesen will gibts hier noch was tolles. Man braucht keinen eBook-Reader kaufen, man kann sich einen für den Computer gratis hier herunterladen. Alsooooo: 
VIEL SPAß BEIM LESEN ! 

Montag, 2. Juli 2012

Hört sich langweilig an...

...lässt dich aber nicht mehr los.

Neulich hat mir eine Freundin von einem Buch erzählt, in dem es um ein Mädchen geht, das von Ort zu Ort zieht und sich jedes Mal neu erfindet. Sie meinte auch, es höre sich langweilig an, aber man könne nicht mehr aufhören zu lesen, bis zur letzten Seite. Am nächsten Tag hat sie es mir ausgeliehen, und zwei Tage später war ich mit der letzten Seite durch. In dem Buch "Stop saying Goodbye" von Sarah Dessen geht es um Mclean, deren Eltern sich geschieden haben. Sie lebt nun mit ihrem Vater sprichwörtlich aus dem Koffer, da der aufgrund seines Jobs oft ummziehen muss. In zwei Jahren bis zu fünf mal. Mclean nimmt die Scheidung ihrer Eltern ziemlich  mit, und so entwickelt sie sich einen Ausweg, an jedem neuen Ort verändert sie sich in eine neue Person. Hier Dramaqueen, dort Everybody´s Darling. Doch dann kommt sie nach Lakeview ,trifft Dave, und stellt sich zum ersten Mal die Frage: Wer bin ich wirklich?




Mir hat "Stop saying Goodbye" echt gut gefallen. Man kann sich wirklich gut in Mclean hineinversetzen, aber auch die anderen Personen verstehen. Außerdem ist das Geschehene leicht zu verfolgen und immer wieder mit Witzen gespickt. Die Charaktere sind nach typischen, von Autoren immer wieder verwendeten, Schematen , aber dennoch haben sie etwas einzigartiges. Okay, es hört sich wirklich langweilig an, aber probiert es aus! Es lohnt sich wirklich !